Wednesday, 30 April 2014


Ordensburg Vogelsang is a former National Socialist estate placed at the former military training area in the national park Eifel in North Rhine-Westphalia. The landmarked and completely preserved estate was used by the National Socialists between 1936 and 1939 as an educational centre for future leaders.










Der dem Tod ins Angesicht schauen kann,
Der Soldat allein ist der freie Mann.

He can look death in the face, 
the soldier alone is the free man.

Reiterlied.

Aus dem Wallenstein.

Wohlauf Kameraden, aufs Pferd, aufs Pferd!
     Ins Feld, in die Freiheit gezogen.
Im Felde, da ist der Mann noch was werth,
     Da wird das Herz noch gewogen.
Da tritt kein anderer für ihn ein,
Auf sich selber steht er da ganz allein.

Chor.

     Da tritt kein anderer für ihn ein,
     Auf sich selber steht er da ganz allein.

Aus der Welt die Freiheit verschwunden ist,
     Man sieht nur Herren und Knechte,
Die Falschheit herrschet, die Hinterlist,
     Bey dem feigen Menschengeschlechte,
Der dem Tod ins Angesicht schauen kann,
Der Soldat allein ist der freie Mann.

Chor.


     Der dem Tod ins Angesicht schauen kann.
     Der Soldat allein ist der freie Mann.

Des Lebens Aengsten, er wirft sie weg,
     Hat nicht mehr zu fürchten, zu sorgen,
Er reitet dem Schicksal entgegen keck,
     Trifts heute nicht, trift es doch morgen,
Und trift es morgen, so lasset uns heut
Noch schlürfen die Neige der köstlichen Zeit.

Chor.

     Und trift es morgen, so lasset uns heut
     Noch schlürfen die Neige der köstlichen Zeit.

Von dem Himmel fällt ihm sein lustig Loos,
     Brauchts nicht mit Müh zu erstreben,
Der Fröhner, der sucht in der Erde Schooß,
     Da meint er den Schatz zu erheben,
Er gräbt und schaufelt, so lang er lebt,
Und gräbt, bis er endlich sein Grab sich gräbt.

Chor.

     Er gräbt und schaufelt, so lang er lebt,
     Und gräbt, bis er endlich sein Grab sich gräbt.

Der Reuter und sein geschwindes Roß,
     Sie sind gefürchtete Gäste,
Es flimmern die Lampen im Hochzeitschloß
     Ungeladen kommt er zum Feste.
Er wirbet nicht lange, er zeiget nicht Gold
Im Sturm erringt er den Minnesold.

Chor.

     Er wirbet nicht lange, er zeiget nicht Gold,
     Im Sturm erringt er den Minnesold.

Warum weint die Dirn’ und zergrämet sich schier?
     Laß fahren dahin, laß fahren!
Er hat auf Erden kein bleibend Quartier,
     Kann treue Lieb’ nicht bewahren.


Das rasche Schicksal, es treibt ihn fort,
Seine Ruhe läßt er an keinem Ort.

Chor.

     Das rasche Schicksal, es treibt ihn fort,
     Seine Ruhe läßt er an keinem Ort.

SCHILLER.


Phone payment cards with artwork by Sluyterman!






Thursday, 17 April 2014


When God wishes to show true favour, 
He sends him into the wide world, 
Which he wants to have his miracles 
In mountain and forest and stream and field.


Joseph von Eichendorff, 1788-1857

Wem Gott will rechte Gunst erweisen,
Den schickt er in die weite Welt,
Dem will er seine Wunder weisen
In Berg und Wald und Strom und Feld.

Die Trägen die zu Hause liegen,
Erquicket nicht das Morgenrot,
Sie wissen nur von Kinderwiegen,
Von Sorgen, Last und Not um Brot.

Die Bächlein von den Bergen springen,
Die Lerchen schwirren hoch vor Lust,
Was soll ich nicht mit ihnen singen
Aus voller Kehl und frischer Brust?

Den lieben Gott laß ich nun walten,
Der Bächlein, Lerchen, Wald und Feld
Und Erd und Himmel will erhalten,
Hat auch mein Sach aufs best bestellt.



Sunday, 13 April 2014


Free are the people strong enough to maintain their freedom.

Helmuth Karl Bernhard Graf von Moltke (26 October 1800, Parchim, Mecklenburg-Schwerin – 24 April 1891) was a German Field Marshal. The chief of staff of the Prussian Army for thirty years, he is regarded as one of the great strategists of the latter 19th century, and the creator of a new, more modern method of directing armies in the field. He is often referred to as Moltke the Elder to distinguish him from his nephew Helmuth Johann Ludwig von Moltke, who commanded the German Army at the outbreak of World War I.

And when you are at a crossroad and you do not know which way to turn 
stand still,  first query your conscience! 
Thank God knows German! So follow it for good!

P. Hebel

Johann Peter Hebel (10 May 1760 – 22 September 1826) was a German short story writer, dialectal poet, evangelical theologian and pedagogue, most famous for a collection of Alemannic lyric poems (Allemannische Gedichte) and one of German tales (Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes – Treasure Chest of the Family Friend from the Rhine).

Born in Basel, Hebel entered primary school in 1766 and joined a Latin school three years later; he visited the schools in Basel during summer and in Hausen and Schopfheim respectively in the nearby Wiesental during winter. After the death of his mother in 1773, he remained at school, graduating with the help of friends from the Gymnasium illustre of Karlsruhe in 1778 and going on to study theology. He became a home tutor, an assistant preacher, an assistant teacher, a subdeacon and, in 1798, a professor and court deacon.

Hebel was interested in botany, natural history and other subjects. His literary work began with Allemannische Gedichte, which is perhaps the most popular work written in Alemannic. He had success with his calendar stories in the Badischer Landkalender, and later with Rheinländischer Hausfreund (Rhenish family friend), but a dispute between Catholics forced him to resign as editor of the calendar. In his last years he devoted himself increasingly to religion, becoming a prelate in 1819, but his wish to become a parish priest was never fulfilled. His last works were biblical stories for young readers, which served as textbooks until 1855. Hebel died 1826 in Schwetzingen. Goethe, Tolstoy, Gottfried Keller, Hermann Hesse and other writers have praised his works.


Allemannische Gedichte

Box with 47 cards Sluyterman Georg von Langeweyde

(for info and orders: thule@thule-italia.org)



Wednesday, 2 April 2014


Was weiß die grüne Heide Geht die Mutter gar nichts an !

line from the poem 'Yesterday I went Alone'